Turnierformate

Turniere sind die Wettkämpfe beim Tischfußball. Hier werden Wochen- oder Monats-Gewinner ausgespielt, Winter- und Jahres-Meister gesucht und Landesmeister, Deutsche Meister und Weltmeister gefunden! Dabei gibt es viele Varianten, wie man ein Turnier gestalten kann. Wir stellen euch hier zwei Bespiele vor, die ihr ja auch mal ausprobieren könnt. Mit unseren Partnern von Ungeblogt schreiben wir gerade an einer Turnier-Mappe, in der ihr bald noch mehr Turnierformate kennenlernen könnt.

Gewinner bleibt

Als „Fordern” ist dieses Spiel auch im freien Spiel bekannt: Spielen zwei Teams ein Spiel, gilt das ungeschriebene Gesetz „es darf gefordert werden”. Durch das Klopfen mit der Hand auf die Tischkante.
Spieleranzahl: ab 3 Teams für einen Tisch

  • Dauer: ab einer halben Stunde
  • Anzahl der Spieler: ab 3 Doppel-Teams
  • Zählweisen: typischerweise ein Satz bis 6 Tore
  • Modus: Es wird eine Startreihenfolge festgelegt und die ersten beiden Teams spielen gegeneinander. Der Gewinner einer Partie bleibt am Tisch stehen und das nächste Team in der Reihe ist der nächste Gegner. Das ausscheidende Team stellt sich hinten an.
  • Gewinner: Das Team, welches die meisten Spiele gewinnt oder hintereinander eine vorher bestimmte Anzahl an Spielen gewonnen hat, gewinnt das Turnier.
  • Wettkampfrahmen: Typischerweise im freien Spiel oder im Training. Zusätzlich kann eine Rangliste oder Tabellen angelegt werden, für die die Tages-Gewinner 1 Punkt erhalten.

Monatliches Jugendhaus- oder Schul-Turnier

Mit diesem Turniermodus bekommt ihr eine monatliche Abwechslung in euren Standort. Dieses Beispiel kann genau so gut für eine Gruppe an einer Hochschule, in einer Ausbildungstätte, in einem Betrieb oder auch in einem Verein durchgeführt werden.

  • Vorbereitung: Zu Anfang einer (Winter-)Saison (Oktober bis März) werden 6 Termine benannt (z.B. der 2. Mittwoch im Monat), an denen ein Turnier statt findet. Die Saison kann an eine regionale Jugendhaus- oder Schulmeisterschaft angepasst werden, die am Ende der Saison als Abschluss steht. Für typischerweise einen Tisch bietet sich ein Doppelturnier an. Ein Jugendbetreuer oder ein Lehrpersonal ist ausreichend, um ein solches Turnier auszurichten. Dieser sollte sich vor allem überlegen, ob eine Turniersoftware helfen könnte und sich damit im Vorfeld vertraut macht.
  • Spielmodus: In einem Zeitrahmen von 2 Stunden bietet sich an, bei einem Tisch und mehr als 4 Teams, eine lange Vorrunde zu spielen und am Ende ein Finale. Für viele Spiele bietet sich ein Satz auf 6 Tore an mit 5:5 Unentschieden an. Als Spielplan kann ein Jeder-Gegen-Jeden-Modus oder das Schweizer System gewählt werden. Nach Ende der Vorrunde spielt der Zweit- und der Erstplatzierte eine Finalpartie aus.
  • Ausschreibung: Der Organisator sollte ein Plakat oder ein Flyer mit den Terminen das Doppelturnier im Tischfußball bewerben.
  • Durchführung: An jedem Turniertag können sich die Doppelteams beim Organisator bis zu einer bestimmten Uhrzeit anmelden. Der Organisatoren kann entscheiden, ob später ankommende Teams noch nachträglich einsteigen können, was bei einer rundenweiser Losung in der Vorrunde (z.B. Schweizer System) problemlos möglich ist. Der Turnierorganisator sollte das Voranschreiten des Turniers beobachten, um etwa nach einer Stunde bekannt zu geben, wie viele Vorrunden noch gespielt werden und wann damit die Abschlusstabelle feststeht.
  • Siegerehrung und Preise: Preise sollten Medaillen oder kleine Pokale für die Gewinner und Urkunden für alle Teilnehmer sein. Ein Gruppenphoto aller Teilnehmer mit ihren Preisen sollte für eine Gewinnertafel im Jugendhaus oder in der Schule gemacht werden. Falls gewünscht kann das Bild auch bei Facebook oder auf die Homepage gepostet werden.
  • Ergebnisse: Neben der Gewinnertafel können die Ergebnisse mit der entsprechenden Turniersoftware auf eine Webseite hochgeladen werden oder alter nativ ausgedruckt werden.

Hier findet ihr die kostenfreie Turniersoftware TiFu, welches die offizielle Software zur Ausrichtung von DTFB-Turnieren ist, aber auch sehr gut für jedes Turnier sein kann.